Der Gott der Eisen wachsen ließ | ![]() |

Ernst Moritz Arndt, 1812
| Der Gott, der Eisen wachsen ließ, Der wollte keine Knechte, Drum gab er Säbel, Schwert und Spieß Dem Mann in seine Rechte, Drum gab er ihm den kühnen Mut, Den Zorn der freien Rede, Daß er bestände bis aufs Blut, Bis in den Tod die Fehde.
2. So wollen wir, was Gott gewollt,
3. O Deutschland, heilges Vaterland! | 4. Laßt brausen, was nur brausen kann, In hellen lichten Flammen! Ihr Deutschen alle, Mann für Mann, Fürs Vaterland zusammen! Und hebt die Herzen himmelan! Und himmelan die Hände! Und rufet alle Mann für Mann: Die Knechtschaft hat ein Ende!
5. Laßt klingen, was nur klingen kann,
6. Laßt wehen, was nur wehen kann, |
